In den Jahren von 1893 bis 1894 entstand in der Beesener Straße südlich von Glaucha neben dem Städtischen Siechenhaus ein "Asyl für Kinder", finanziert durch die Theodor-Schmidt-Stiftung. Das fünfachsige Gebäude wurde farblich ähnlich gestaltet wie die nördlich benachbarten Anstaltsbauten und erhielt markante Treppengiebel sowie einen straßenseitigen Risalit, der ebenfalls von einem Treppengiebel bekrönt wird. Durch die Theodor-Schmidt-Stiftung wurde auch der Betrieb des Kinderheims finanziert, das anfangs für 34 Kinder konzipiert wurde.